Eduard-Flanagan-Schule / Babenhausen

Klassen

Grundstufe (G2 und G3)

Mittelstufe (M)

Berufsorientierungsstufe (BO1, BO2 und BO3)

PuSch 1 und 2 (in Kooperation mit der Joachim-Schumann-Schule)

 

 

In der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen erfolgt die Einteilung der Schülerjahrgänge nach drei Stufen: 

 

Grundstufe

Die Grundstufe der Eduard-Flanagan-Schule besteht derzeit aus zwei Klassen. Sie wird von Kindern im ersten bis vierten Schuljahr besucht. Daher erfolgt der Unterricht in jahrgangsgemischten Klassen, differenziert nach dem Lernstand jedes einzelnen Schülers nach individuellen Förderplänen.

Der Schwerpunkt des Unterrichts liegt auf der Entwicklung von Arbeitstechniken, dem Erlernen von Kompetenzen im Bereich Lesen und Schreiben sowie auf der Erlangung von Grundfähigkeiten in der Mathematik. Auch sachorientierte Themen spielen eine größere Rolle, daneben gibt es ein Sportangebot und Schwimmunterricht.

Der Verordnung über Unterricht, Erziehung und sonderpädagogische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen (VOSB) zufolge werden die Leistungen stets verbal, das heißt in einem beschreibenden Text beurteilt. Weder für das Arbeits- und Sozialverhalten, noch für die Fächer werden Ziffernnoten erteilt.

 

Mittelstufe

Die Jahrgänge 5 und 6 an der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden als Mittelstufe bezeichnet. Hier geht es nach der Ausbildung einer generellen Lernbereitschaft und -fähigkeit um die verstärkte Auseinandersetzung mit individuellen Stärken und Schwächen. Vorher erlernte Grundfertigkeiten im Lesen versetzen die Schüler/-innen in die Lage, sich zunehmend auf Textebene mit Sachthemen zu befassen.

Neben den Hauptfächern werden Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften erteilt. Darüber hinaus nehmen die Schüler/-innen je nach ihren Möglichkeiten am Wahlpflichtunterricht in Englisch teil.

In der Mittelstufe beginnt eine praktisch-handelnde Auseinandersetzung mit Werkzeugen und Materialien im Arbeitslehre-Unterricht. In der Holzwerkstatt und in der Lehrküche stellen die Kinder ihre eigenen überschaubaren Produkte her und erlernen dabei erste Grundfertigkeiten sowie wichtige Sicherheitsaspekte.

 

Berufsorientierungsstufe

In der Berufsorientierungsstufe (BO-Stufe) befinden sich Schüler/innen der Jahrgangs-stufen 7-10.

Neben den Hauptfächern liegt der  Schwerpunkt des Unterrichtes auf der Berufsorientierung. Das heißt, dass Inhalte der Berufsorientierung außer im Fach Arbeitslehre in allen Fächern integriert werden.

Im 7. Schulbesuchsjahr findet ein erstes kurzes Schnupperpraktikum in einem Betrieb statt. In den folgenden Jahrgängen gehen die Schüler/innen, abhängig vom Entwicklungsstand, zweimal pro Schuljahr in ein zwei- oder dreiwöchiges Betriebspraktikum.

Ein wöchentlich stattfindender kontinuierlicher Praxistag startet für geeignete Schüler/innen ab der Klasse 9, in Ausnahmefällen ab der achten Klasse.

Weitere Inhalte der BO-Stufe sind Beratungsgespräche mit der Agentur für Arbeit, Kompetenzfeststellungsverfahren, Teilnahme am Berufsparcour, Besuche des Berufs-informationszentrums und Bewerbungstraining.

Als Abschluss der BO-Stufe können die Schüler/innen der „Berufsorientierten Abschluss“ erreichen, der unter anderem eine Projektprüfung in einem selbstgewählten Thema einschließt.

Im Anschluss an die BO-Stufe wechseln die Schüler/innen in Ausbildung, Arbeit, Maßnahmen der Agentur für Arbeit, in die Berufsschule oder in die Praxisklasse SchuB mit der Möglichkeit, dort den Hauptschulabschluss zu erwerben und ihre Ausbildungsfähigkeit zu stärken.

 

PuSch

Bei "Praxis und Schule" handelt es sich um ein Fördeprgramm des Hessischen Kultusministeriums zur Verringerung und Verhütung des vorzeitigen Schulabbruchs und zum Erwerb des Hauptschulabschlusses.

PuSch Klassen sind Projektklassen mit erhötem Praxisbezug. Zwei solcher Pusch-A-Klassen sind derzeit an der Joachim-Schumann-Schule eingerichtet und werden in Kooperation mit der Eduard-Flanagan-Schule betrieben.